Cliff Diving

Turmspringen im Schwimmbad war gestern: Heute stürzt man sich von hohen Klippen ins Meer, und das möglichst kunstvoll. Höhe: bei Wettkämpfen bis zu 28 Meter. Aber Achtung: Wasser kann hart sein wie Stein, also ist auf die richtige Körperhaltung beim Eintauchen zu achten.

Und genau aus diesem Grund sollte man auf jeden Fall hart trainieren, damit man sich nicht verletzt. Selbst den Profis passiert es bei den zahlreichen Schrauben und Salti nicht selten, dass Knochen brechen oder Gelenke ausgekugelt werden. Um das Risiko zu senken, wird bei Wettbewerben nicht von Klippen, sondern von Plattformen gesprungen. Deswegen wird Cliff Diving auch als High Diving bezeichnet.

Das bekannteste Event ist wohl die Red Bull Cliff Diving World Series. Jedes Jahr zeigen dabei die Größen der Cliff Diving Szene an verschiedenen Tour-Orten ihr Können. Spektakuläre Bilder und Videos sowie News und die aktuellen Punktestände finden sich auf der offiziellen Webseite der Red Bull Cliff Diving World Series.

Red Bull Cliff Diving World Series Boston 2013 von digboston CC-BY-2.0

Cliff Diving Orte

In Europa bietet die Schweiz gute Voraussetzungen für das Klippenspringen. Aus Sprunghöhen von 7 bis 20 Metern kann man sich in Ponte Brolla ins Wasser stürzen. Geübter sollte man sein, wenn man in Sisikon die 26 Meter angeht. Aber auch Österreich mit seiner Falkensteinwand, die eine Absprunghöhe von 28 Metern misst, ist bei Klippenspringern beliebt. Für all diejenigen, die lieber in Deutschland bleiben möchten, gibt es die Buchenegger Wasserfälle. Hier kann bei 12 Metern angefangen und sich bis zu 30 Meter hochgearbeitet werden. Natürlich gibt es in Eurpoa noch weitere Cliff Diving Orte: Spanien und Griechenland bieten ebenso wie Italien Möglichkeiten für alle, die gerne aus hohen Höhen im Wasser landen.

Traditionsliebende können den Ort besuchen, an dem alles begann: Acapulco in Mexiko. An der berühmten La Quebrada finden Cliff Jumping Shows für Touristen statt.

Cliff Diving La Quebrada Acapulco Jack-Fiallos CC-BY-2.0

Cliff Diving La Quebrada, Acapulco, Mexiko

Hier ist die tatsächliche Absprunghöhe ebenso unklar wie in Mazatlán. Genauso weiß niemand, aus welcher Höhe die High Diver in La Jolla Cove in Kalifornien ihre waghalsigen Sprüngen zeigen. Wem das zu unsicher ist, der könnte nach Kanada reisen, um am Horseshoe Lake die 3 bis 24 Meter in Anriff zu nehmen.